Hier wird noch von Hand gestrickt

 



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FO 03/2008

Sabine Domnick schreibt in „Pullover für kalte Tage“, dass Grün früher als Unglücksfarbe galt und es demnach nur wenige grüne Fischerpullover gibt. Grmpf! Muss ich jetzt also befürchten, von einem Laster überfahren zu werden, wenn ich den Pulli das erste Mal trage oder gilt das nur für Fischer und ist bei kleinen Industriekauffrauen völlig harmlos?!? Wir werden sehen...

 

Es hat Spaß gemacht, den Filey Rope and Steps in Runden und in einem Stück zu stricken, wenn es mir auch manchmal nicht schnell genug voran ging. Und weil’s so schön war, darf ich nun auch noch die blaue Version fertig stricken. Da bin ich mir jetzt nämlich sicher, dass die Wolle ausreichen wird *freu* Und dann werde ich mit Sicherheit auch noch andere Modelle aus „Pullover für Wind und Wetter“ stricken… aber immer schön langsam.

Das Halsbündchen hat mir im Original nicht gefallen. Ich hab die Männerversion mit dem nach innen angesäumten Bündchen gestrickt, weil ich das schöner finde als einen Rollrand.

Die Ärmel musste ich um ein ziemliches Stück verlängern. Schon doof, wenn man Affenarme hat, aber wenigstens ließ sich das problemlos anpassen und beim Bündchen passte es mit dem Muster trotzdem noch.

Die Ärmelmusterung betreffend, hat die Anleitung einen Fehler! Es heißt, man solle die mittleren 50 Maschen im Hauptmuster stricken. So hat man aber nur drei statt vier Zöpfe am Ärmel und einer liegt genau auf der Schulter, wo laut Abbildung das Stufenmuster kommen sollte. Strickt man die mittleren 70 Maschen im Hauptmuster, wird’s richtig. Mir war mal wieder nur aufgefallen, dass da was nicht stimmte. Danke an Tina , die darauf wohl auch schon reingefallen war und die Lösung parat hatte.

 

Als mir noch 10 Runden Ärmelbündchen beim zweiten Ärmel fehlten und ich also wirklich kurz vor Schluss war, ist mir noch mal sowas richtig Tolles passiert: Ich hatte den Filey zum Fertigstricken mit auf der Arbeit und hebe ihn aus meinem Korb raus und – schwupps – waren 2 Fäden am ersten Ärmel gezogen (Gott sei Dank nicht gerissen!). Ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken, den Ärmel noch mal aufzuribbeln und neu zu stricken - so sehr hat mich das geärgert . Am Ende entschied ich mich aber doch dazu, die unglücklichen Fäden mit der Häkelnadel nach innen zu mogeln und die Geschichte zu vergessen. Schließlich kann es mir ja auch mal passieren, wenn ich den Pulli trage, dass ich irgendwo hängen bleibe und ein Faden gezogen ist. Da kann ich ja auch nicht jedes Mal alles wieder neu stricken.

Wie lebt Ihr mit gezogenen Fäden? Macht Euch das auch so fertig, wenn etwas nicht mehr „perfekt“ ist oder schaut Ihr darüber locker hinweg? Ich sehe so oft Fotos in Blogs, auf denen die Katze auf dem Strickzeug schläft oder sitzt… mich würde das wahnsinnig machen, ehrlich.


15.2.11 16:12
 
Letzte Einträge: Pullover für kalte Tage von S. Domnick, Aran Knitting von A. Starmore, Fishermen’s Sweaters von A. Starmore, Wenig Stricken – viel Kaufrausch, Nichts Ganzes und nichts Halbes



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